{"id":1773,"date":"2026-05-05T15:33:42","date_gmt":"2026-05-05T13:33:42","guid":{"rendered":"https:\/\/canoff.de\/?p=1773"},"modified":"2026-06-09T15:39:58","modified_gmt":"2026-06-09T13:39:58","slug":"call-for-papers-canoff-tagung-zum-thema-rhythmus-macht-und-subversion-interdisziplinaere-und-frankophone-perspektiven","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/canoff.de\/?p=1773","title":{"rendered":"Call for Papers: CaNoFF Tagung zum Thema &#8222;Rhythmus, Macht\u00a0und Subversion: interdisziplin\u00e4re und frankophone Perspektiven&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vom  5.-7. November 2026 an der Europa-Universit\u00e4t Flensburg<br>Internationale Tagung des&nbsp;<em>Campus Nord f\u00fcr Frankreich und Frankophonie<\/em>&nbsp;(CaNoFF)&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rhythmen sind allgegenw\u00e4rtig in kulturellen, gesellschaftlichen und in naturgebundenen Zusammenh\u00e4ngen: Ein Gedicht, ein Musikst\u00fcck oder die Sprache als Ganzes, der Herz- und Biorhythmus, die Menstruation oder die Jahreszeiten sind ebenso wie gesellschaftliche Zeit-R\u00e4ume von bestimmten Rhythmen, z.B. der Arbeit, Freizeit oder Wahlperioden gepr\u00e4gt. Auch wenn die Definitionen von Rhythmus je nach Fachdisziplin sehr unterschiedlich ausfallen und die Abgrenzungen von Begriffen wie \u201eZeit\u201c, \u201eTaktung\u201c oder \u201eZyklus\u201c keineswegs immer trennscharf verlaufen, l\u00e4sst sich doch eine Minimalbestimmung ausmachen, die als Ausgangspunkt der Tagung dienen soll: W\u00e4hrend Zeit das Medium ist, ist Rhythmus die konkrete Organisation dieses Mediums. Rhythmen beinhalten folglich immer eine relationale Dimension: \u201eRhythmus dr\u00fcckt Verh\u00e4ltnisse aus, die sich auf Anordnungen aus Wiederholungen, Abweichungen und Verschiebungen beziehen.\u201c (Schmolinsky 2018, 1) Rhythmus entsteht aus Wiederholung mit Differenz (Dewey 1980) und ist im Gegensatz zum Takt weder rein mechanisch noch v\u00f6llig frei, sondern verbindet Regelm\u00e4\u00dfigkeit und Variation. In gesellschaftlichen und kulturellen Kontexten kann Rhythmus insofern als gestaltete Zeit mit der performativen M\u00f6glichkeit zur Verschiebung und Subversion von verfestigten Zeitregimen und Taktungen begriffen werden. Aus einer solchen Perspektive kommen einerseits R\u00e4ume der Macht und Kontrolle des Rhythmus in den Blick, die, wie in kolonialen, aber auch gegenw\u00e4rtigen Ausbeutungsstrukturen, keine oder kaum Rhythmusabweichungen zulassen; andererseits k\u00f6nnen bestehende M\u00f6glichkeiten zur Transformation der Rhythmen, zur Subversion hegemonialer rhythmischer Muster, die in anderen Kontexten durchaus bestehen, analysiert werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Epistemologische wie \u00e4sthetische Reflexionen \u00fcber Rhythmus aus dem frankophonen Raum sind besonders reich an Ans\u00e4tzen und Artefakten zur Rhythmus-Thematik und er\u00f6ffnen damit ein interessantes, gesellschaftlich relevantes und weites interdisziplin\u00e4res Feld an Fragestellungen und Untersuchungsgegenst\u00e4nden. Roland Barthes ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Ausgangspunkt mit seinen philosophisch-soziologisch gepr\u00e4gten \u00dcberlegungen zum Spannungsfeld von gesellschaftlichen und individuellen Rhythmen. Unter dem Neologismus \u201eIdiorrhythmie\u201c fragte er danach, wie der Rhythmus des Einzelnen in eine Balance mit einem Leben in Gemeinschaft zu bringen sei (<em>Comment vivre ensemble<\/em>&nbsp;?, 1976\/1977). Eine \u00e4hnliche Denkrichtung schl\u00e4gt Henri Lefebvre in seiner Rhythmusanalyse des Lebens im Stadtraum ein (2013). Auch Foucault (1975), Bourdieu (vgl. Vogel 2015) und Agamben (2005, 2008) haben die Macht des Rhythmus ausgehend von der Herrschaft spezifischer Zeitregime untersucht (Taktung von Arbeit, Ausnahmezust\u00e4nde, Krisenrhythmen) untersucht und Fragen nach Rhythmus, Gesellschaft, Macht und Subversion gestellt. Ein einschl\u00e4giger, im deutschsprachigen Raum noch wenig rezipierter Theoretiker der Rhythmusthematik ist Henri Meschonnic. Er analysiert unter dem Begriff Rhythmus die Organisation der Bedeutung im Diskurs (1982) aus transdisziplin\u00e4rer Perspektive. In Abgrenzung von strukturalistischen Modellen hebt er dabei besonders die&nbsp;Stimme, den K\u00f6rper und die Pr\u00e4senz des Subjekts als zentrale Dimensionen einer historisch und ethisch aufzufassenden Politik der Sprache hervor. Deutlich globaler ausgerichtete, transdisziplin\u00e4re und postkoloniale Perspektive er\u00f6ffnen Achille Mbembe (2013) und&nbsp;Dipesh&nbsp;Chakrabarty (2021). W\u00e4hrend<strong>&nbsp;<\/strong>Mbembe, die Konvergenz von Rassismus und Kapitalismus mit seinen westlichen Zeitregimen im Kolonialismus und in der globalisierten Gegenwart kritisiert, denkt&nbsp;Chakrabarty<strong>&nbsp;<\/strong>Rhythmus im Kontext von Anthropoz\u00e4n und Planetarit\u00e4t&nbsp;als Konfliktzone von Zeitlichkeiten. Ihm zufolge<strong>&nbsp;<\/strong>entsteht&nbsp;Macht dort, wo&nbsp;schnelle Rhythmen&nbsp;(z.B. Sekunden, Quartale im Kapitalismus; Wahlperioden in der Politik) \u00fcber&nbsp;langsame&nbsp;Rhythmen&nbsp;(Generationen in der Gesellschaft, Jahrtausende in Bezug auf Klima\/Erde) herrschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber nicht nur epistemisch-abstrakt, sondern auch auf der Ebene der kulturellen Artefakte und Praktiken bietet der frankophon gepr\u00e4gte Raum eine Vielzahl an interessanten Gegenst\u00e4nden aus verschiedensten Epochen, die sich mit der Rhythmusthematik verbinden lassen: Lyrische Formen unterscheiden sich durch Metrum und Klangwiederholung, und auch fr\u00fchneuzeitliche Fr\u00f6mmigkeitspraktiken (Gebet, Betrachtung, Gesang)&nbsp;&nbsp;k\u00f6nnen performativ oder metaphorisch von Wiederholung, Taktung und Akzentuierung des Ein- und Ausatmens gepr\u00e4gt sein. Im Symbolismus wird der&nbsp;Rhythmus, die musikalische Bewegung der Sprache, die feine Verschiebung von Klang, Pause und Atem zum Kern poetischer Wirkung (\u201eDe la musique avant toute chose\u201c, Verlaine,&nbsp;<em>Art po\u00e9tique<\/em>, 1874). Prousts literarische Transposition von&nbsp;Bewusstseinsbewegungen folgt sprachlich dem m\u00e4andernden Rhythmus des Erinnerns, F\u00fchlens und Denkens.&nbsp;Rhythmus kann auch zum kulturellen Identit\u00e4tsmerkmal und zum Moment des Widerstands gegen koloniale Unterdr\u00fcckung und asymmetrische Machtstrukturen werden, wie z.B. im eruptiven, atemartigen, an orale Traditionen und Musik r\u00fcckgebundenen Sprachrhythmus C\u00e9saires, der diesen Rhythmus mit dem Konzept der \u201eN\u00e9gritude\u201c verband. Im Film, wie die&nbsp;<em>Nouvelle Vague<\/em>&nbsp;zeigte, sind Rhythmus und besonders rhythmische Br\u00fcche wesentliche Gestaltungselemente. Insbesondere Godards diskontinuierlicher, pulsierender filmischer Erz\u00e4hlrhythmus l\u00e4sst sich als Versuch lesen, Gegenwartsn\u00e4he und -kritik miteinander zu verbinden. Bei Beckett und Duras&nbsp;entsteht der textuelle Rhythmus v.a. durch Wiederholung, Stille, Auslassung und Fragmentierung und in Maylis de K\u00e9rangals Roman&nbsp;<em>R\u00e9parer les vivants<\/em>&nbsp;(2014), in dem es um eine Herztransplantation geht, folgt die Text\u00e4sthetik dem Rhythmus der biologischen Zeit. Auch in der Musik vom franz\u00f6sischen Chanson \u00fcber den Rap bis hin zu S\u00e4ngerinnen wie Zaho de Sagazan (s. Titel \u201eAspiration\u201c), in der bildenden Kunst mit Sonia Delaunays \u201eRythmes color\u00e9s\u201c oder mit seriellen Kunstformaten lassen sich viele Beispiele finden, an denen sich die Gestaltung von Rhythmus und dessen affirmative oder eben machtkritische Dimensionen aufzeigen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausgehend von solchen Theoriekontexten und Beispielen aus der kulturellen Praxis zeigt sich, dass Rhythmus, betrachtet als gestaltete Zeit, ein \u00fcberaus lohnendes Forschungsfeld darstellt. Die Tagung setzt sich zum Ziel, Aushandlungsprozesse zwischen heterogenen, konflikt\u00e4ren oder auch subversiven Rhythmen aus einer machtkritischen Perspektive inter- und transdisziplin\u00e4r zu analysieren. Dabei soll der<strong>&nbsp;<\/strong>frankophone Raum in seiner ganzen kulturellen Vielfalt und Hybridit\u00e4t sowie im transkulturellen Austausch mit anderen sprachlich-kulturellen R\u00e4umen im Zentrum stehen. Beitr\u00e4ge aus allen Disziplinen, gerne auch in diachroner, transversaler und komparatistischer Perspektive, sind willkommen.<strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>M\u00f6gliche thematische Schwerpunkte sind:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Gestaltung von Rhythmus als Machinstrument und als Machtkritik<\/li>\n\n\n\n<li>Takt- und Rhythmuskonzepte in frankophonen Kontexten und in vergleichender Perspektive<\/li>\n\n\n\n<li>Kulturelle Reflexionen und Repr\u00e4sentationen von Rhythmus&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Rhythmus der Sprache, Stimme und Literatur \u2013 machtkritische Dimensionen<\/li>\n\n\n\n<li>Kadenzen und Frequenzen in Literatur, Musik und Physik<\/li>\n\n\n\n<li>Rhythmus, Taktung, Flow in Kunst und Arbeit: Macht- und Freiheitsdimensionen des Rhythmus<\/li>\n\n\n\n<li>Idiorrhythmie (individueller Rhythmus) als Widerstand und Eigensinn<\/li>\n\n\n\n<li>Rhythmus\/Sprachrhythmus als Machtinstrument sozialer und postkolonialer Hierarchisierung<\/li>\n\n\n\n<li>Durchsetzung europ\u00e4ischer Rhythmusvorstellungen im Kolonialismus: Auswirkungen, alternative Rhythmuskonzepte und kulturelle Repr\u00e4sentationen<\/li>\n\n\n\n<li>Gender-Perspektiven auf m\u00e4nnlich codierte Zeitlogiken und die Entwertung alternativer Rhythmusvorstellungen<\/li>\n\n\n\n<li>Arrhythmie: Destruktive und konstruktive Rhythmusst\u00f6rungen und ihre Repr\u00e4sentations- und Diskursformen<\/li>\n\n\n\n<li>Hegemonie des menschlichen Rhythmus im Anthropoz\u00e4n und die Folgen<\/li>\n\n\n\n<li>Rhythmusgerechtigkeit, temporale Biopolitik&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Rhythmus in der Geschichte: zyklisch, linear, sprunghaft&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Politische Entscheidungsrhythmen und demokratische Prozesse<\/li>\n\n\n\n<li>Rhythmus in Musik und Film als politische Selbsterm\u00e4chtigung im frankophonen Raum<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Organisation \u2013 Einreichung:&nbsp;<\/span><\/strong><br>Die Tagung findet vom 5. bis 7. November 2026 an der Europa-Universit\u00e4t Flensburg (Deutschland) statt. Die Vortr\u00e4ge k\u00f6nnen auf Deutsch oder Franz\u00f6sisch gehalten werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir bitten alle Interessierten, uns Vorschl\u00e4ge f\u00fcr einen 25-min\u00fctigen Vortrag (zuz\u00fcglich 15 Minuten Diskussion) zu unterbreiten. Bitte schicken Sie uns Ihren (vorl\u00e4ufigen) Vortragstitel, ein Abstract (ca. 1500\u20132000 Zeichen, einschlie\u00dflich Leerzeichen und Literaturverzeichnis) sowie eine kurze biografisch-bibliografische Angabe (inkl. aktuelle institutionelle Zugeh\u00f6rigkeit) als pdf-Format an\u00a0<a href=\"mailto:m&#97;&#114;&#103;&#111;&#116;&#46;&#98;&#114;&#105;&#110;&#x6b;&#x40;&#x75;&#x6e;&#x69;&#x2d;&#x66;&#x6c;&#x65;&#x6e;&#x73;&#x62;&#x75;&#x72;&#x67;&#46;de\">&#109;a&#x72;g&#x6f;&#116;&#x2e;&#98;&#x72;&#105;n&#x6b;&#64;&#x75;&#110;&#x69;&#45;&#x66;&#108;&#x65;&#110;s&#x62;u&#x72;&#103;&#x2e;&#100;&#x65;<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"m&#97;&#105;&#x6c;&#x74;&#x6f;:j&#97;&#110;&#x2e;&#x72;&#x68;e&#105;&#110;&#64;&#x75;&#x6e;&#x69;-&#102;&#108;&#x65;&#x6e;&#x73;bu&#114;&#103;&#x2e;&#x64;&#x65;\">&#x6a;&#x61;&#110;&#46;&#x72;&#x68;&#101;in&#x40;&#x75;&#110;i&#x2d;&#x66;&#108;&#101;n&#x73;&#x62;&#117;r&#x67;&#x2e;&#100;&#101;<\/a>. Die\u00a0<strong>Einreichungsfrist<\/strong>\u00a0endet am\u00a0<strong>15.06.2026<\/strong>. Sie werden bis zum 15.06.2026 \u00fcber die Annahme informiert. Eine Online-Teilnahme ist auf Anfrage m\u00f6glich, falls eine Anreise nicht m\u00f6glich sein sollte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Tagung beginnt am 05.11.2026 gegen 13 Uhr und endet am 07.11.2026 gegen 14 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr Reise- und Unterkunftskosten wird beantragt, kann aber derzeit noch nicht best\u00e4tigt werden. Bei organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an:&nbsp;<a href=\"&#109;&#x61;i&#108;&#x74;o&#58;&#x6a;a&#110;&#x2e;r&#104;&#x65;&#105;&#x6e;&#x40;&#117;&#x6e;&#x69;&#45;&#x66;l&#101;&#x6e;s&#98;&#x75;r&#103;&#x2e;d&#101;\">&#x6a;&#x61;&#x6e;&#x2e;&#x72;&#x68;&#x65;&#x69;&#x6e;&#x40;&#x75;&#x6e;&#x69;&#x2d;&#x66;&#x6c;&#x65;&#x6e;&#x73;&#x62;&#x75;&#x72;&#x67;&#x2e;&#x64;&#x65;<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Auswahlbibliographie&nbsp;<\/strong>&nbsp;<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Agamben,&nbsp;Giorgio (2005):&nbsp;\u00c9tat d\u2019exception,&nbsp;Paris: Seuil.<br>Ders. (2008):<strong>&nbsp;<\/strong><em>Che cos\u2019\u00e8 il contemporaneo?,&nbsp;<\/em>Roma:&nbsp;Nottetempo.<br>Ahmed, Sara (2004):&nbsp;<em>The Cultural Politics of Emotion,&nbsp;<\/em>Edinburgh:&nbsp;Edinburgh University Press.<br>Assmann,&nbsp;Aleida (2016):&nbsp;<em>Vom vormodernen zum modernen Zeitregime: Shakespeare und Milton<\/em>,&nbsp;Berlin:&nbsp;De Gruyter.<br>Barthes, Roland (1976\/1977):&nbsp;<em>Comment vivre ensemble<\/em>&nbsp;?,&nbsp;Paris:&nbsp;\u00c9ditions du Seuil.<br>Benveniste, \u00c9mile (1966):&nbsp;\u201eLa notion de \u2018rythme\u2019 dans son expression linguistique\u201c. In:&nbsp;<em>Probl\u00e8mes de linguistique g\u00e9n\u00e9rale,&nbsp;<\/em>Paris:&nbsp;Gallimard,&nbsp;<em>pp. 327-335.<\/em><br>Chakrabarty, Dipesh (2021):&nbsp;<em>The Climate of History in a Planetary Age<\/em>,&nbsp;Chicago:&nbsp;University of Chicago Press.<br>Dewey, John (1987):&nbsp;<em>Kunst als Erfahrung<\/em>, Frankfurt am Main:&nbsp;Suhrkamp.<br>Foucault,&nbsp;Michel&nbsp;(1975):&nbsp;<em>Surveiller et punir: Naissance de la prison,&nbsp;<\/em>Paris: Gallimard.<br>Halberstam, Jack (2005):&nbsp;<em>In a Queer Time and Place,&nbsp;<\/em>New York:&nbsp;New York University Press.<br>Lefebvre, Henri (1992):&nbsp;<em>\u00c9l\u00e9ments de rythmanalyse. Introduction \u00e0 la connaissance des rythmes<\/em>,&nbsp;Paris:&nbsp;\u00c9ditions Syllepse.<br>Mbembe, Achille (2013):&nbsp;<em>Critique de la raison n\u00e8gre,&nbsp;<\/em>Paris:&nbsp;La D\u00e9couverte.<br>Meschonnic, Henri (1982):&nbsp;<em>Critique du rythme. Anthropologie historique du langage<\/em>,&nbsp;Lagrasse:&nbsp;Verdier.<br>Sharma, Sarah (2014):&nbsp;<em>In the Meantime: Temporality and Cultural Politics,&nbsp;<\/em>Durham:&nbsp;Duke University Press.<br>Schmolinsky, Sabine\/&nbsp;Diana Hitzke\/ Heiner Stahl (Hg.) (2018):&nbsp;<em>Taktungen und Rhythmen: raumzeitliche Perspektiven interdisziplin\u00e4r,&nbsp;<\/em>Bielefeld:&nbsp;transcript.<br>Vogel,&nbsp;Berthold (2015 [2009]):&nbsp;\u201eDie Rhythmen des Sozialen\u201c,&nbsp;<em>Rhuthmos<\/em>, 1.&nbsp;Februar&nbsp;2015,&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.rhuthmos.eu\/spip.php?article1450\">https:\/\/www.rhuthmos.eu\/spip.php?article1450<\/a>&nbsp;(31.3.2026).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Appel \u00e0 communications&nbsp;: Colloque international sur \u00ab&nbsp;<strong>Rythme, pouvoir et subversion : perspectives interdisciplinaires et francophones<\/strong>&nbsp;\u00bb<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">5\u20137 novembre 2026, Europa-Universit\u00e4t Flensburg<br>Colloque international du&nbsp;<em>Campus Nord pour la France et la Francophonie<\/em>&nbsp;(CaNoFF)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Les rythmes sont omnipr\u00e9sents dans les contextes culturels, sociaux et naturels : un po\u00e8me, une \u0153uvre musicale ou la langue dans son ensemble, le rythme cardiaque et la menstruation, les rythmes biologiques ou les saisons, tout comme les espaces-temps sociaux, sont marqu\u00e9s par des rythmes sp\u00e9cifiques, par exemple ceux du travail, des loisirs ou des cycles \u00e9lectoraux. M\u00eame si les d\u00e9finitions du rythme varient fortement selon les disciplines et que les distinctions avec des notions telles que \u00ab temps \u00bb, \u00ab cadence \u00bb ou \u00ab cycle \u00bb ne sont pas toujours nettes, on peut n\u00e9anmoins d\u00e9gager une d\u00e9finition minimale qui servira de point de d\u00e9part au colloque : si le temps constitue le m\u00e9dium, le rythme en est l\u2019organisation concr\u00e8te. Les rythmes comportent donc toujours une dimension relationnelle : \u00ab le rythme exprime des rapports qui renvoient \u00e0 des agencements faits de r\u00e9p\u00e9titions, d\u2019\u00e9carts et de d\u00e9placements \u00bb (Schmolinsky 2018, 1). Le rythme na\u00eet de la r\u00e9p\u00e9tition avec diff\u00e9rence (Dewey 1980) et, contrairement \u00e0 la cadence, il n\u2019est ni purement m\u00e9canique ni totalement libre, mais articule r\u00e9gularit\u00e9 et variation. Dans les contextes sociaux et culturels, le rythme peut ainsi \u00eatre compris comme un temps fa\u00e7onn\u00e9, porteur d\u2019un potentiel performatif de d\u00e9placement et de subversion des r\u00e9gimes temporels et des cadencements \u00e9tablis. Une telle perspective permet d\u2019une part d\u2019interroger les espaces de pouvoir et de contr\u00f4le du rythme, qui, comme dans les structures coloniales ou certaines formes contemporaines d\u2019exploitation, n\u2019autorisent que peu ou pas d\u2019\u00e9carts rythmiques ; d\u2019autre part, elle ouvre l\u2019analyse des possibilit\u00e9s de transformation des rythmes et de subversion des mod\u00e8les rythmiques h\u00e9g\u00e9moniques.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Les r\u00e9flexions \u00e9pist\u00e9mologiques et esth\u00e9tiques sur le rythme dans l\u2019espace francophone sont particuli\u00e8rement riches en approches et en artefacts, offrant ainsi un vaste champ interdisciplinaire de recherche, \u00e0 la fois stimulant et socialement pertinent. Roland Barthes constitue un point de d\u00e9part important avec ses r\u00e9flexions philosophiques et sociologiques sur la tension entre rythmes sociaux et individuels. \u00c0 travers le n\u00e9ologisme d\u2019\u00ab idiorrythmie \u00bb, il s\u2019interroge sur la mani\u00e8re de concilier le rythme individuel avec la vie en communaut\u00e9 (<em>Comment vivre ensemble ?<\/em>, 1976\/1977). Henri Lefebvre s\u2019inscrit dans une perspective similaire avec son analyse des rythmes de la vie urbaine (2013). Foucault (1975), Bourdieu (cf. Vogel 2015) et Agamben (2005, 2008) ont \u00e9galement \u00e9tudi\u00e9 le pouvoir du rythme \u00e0 partir de la domination de r\u00e9gimes temporels sp\u00e9cifiques (cadencement du travail, \u00e9tats d\u2019 urgence, rythmes de crise), posant ainsi des questions fondamentales sur le lien entre rythme, soci\u00e9t\u00e9, pouvoir et subversion. Un th\u00e9oricien majeur du rythme encore peu \u00e9tudi\u00e9 dans l\u2019espace germanophone est Henri Meschonnic, qui analyse le rythme comme organisation du sens dans le discours (1982) dans une perspective transdisciplinaire. En se d\u00e9marquant des mod\u00e8les structuralistes, il met en avant la voix, le corps et la pr\u00e9sence du sujet comme dimensions centrales d\u2019une politique du langage \u00e0 la fois historique et \u00e9thique. Des perspectives plus globales, \u00e0 la fois transdisciplinaires et postcoloniales sont propos\u00e9es par Achille Mbembe (2013) et Dipesh Chakrabarty (2021). Tandis que Mbembe critique la convergence du racisme et du capitalisme \u00e0 travers les r\u00e9gimes temporels occidentaux dans le colonialisme et la mondialisation, Chakrabarty envisage le rythme dans le contexte de l\u2019Anthropoc\u00e8ne et de la plan\u00e9tarit\u00e9 comme une zone de conflit entre diff\u00e9rentes temporalit\u00e9s. Selon lui, le pouvoir \u00e9merge lorsque des rythmes rapides (secondes, trimestres dans le capitalisme, cycles \u00e9lectoraux en politique) l\u2019emportent sur des rythmes lents (g\u00e9n\u00e9rations, mill\u00e9naires \u00e0 l\u2019\u00e9chelle climatique).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Au-del\u00e0 des approches th\u00e9oriques, l\u2019espace francophone offre \u00e9galement une multitude d\u2019objets culturels et de pratiques issus de diff\u00e9rentes \u00e9poques qui peuvent \u00eatre analys\u00e9s \u00e0 travers le prisme du rythme : les formes lyriques se distinguent par le m\u00e8tre ainsi que par la r\u00e9p\u00e9tition sonore&nbsp;; les pratiques de pi\u00e9t\u00e9 de l\u2019\u00e9poque moderne (pri\u00e8re, m\u00e9ditation, chant) peuvent \u00eatre structur\u00e9es, de mani\u00e8re performative ou m\u00e9taphorique, par la r\u00e9p\u00e9tition, la cadence et le rythme de la respiration. Dans le symbolisme, le rythme \u2013 la musicalit\u00e9 de la langue, le jeu subtil entre son, pause et souffle \u2013 devient le c\u0153ur de l\u2019effet po\u00e9tique (\u00ab De la musique avant toute chose \u00bb, Verlaine,&nbsp;<em>Art po\u00e9tique<\/em>, 1874). Chez Proust, la transposition litt\u00e9raire des mouvements de la conscience suit le rythme sinueux du souvenir, du sentiment et de la pens\u00e9e. Le rythme peut \u00e9galement devenir un marqueur d\u2019identit\u00e9 culturelle et un vecteur de r\u00e9sistance face \u00e0 l\u2019oppression coloniale et aux rapports de pouvoir asym\u00e9triques, comme dans le rythme po\u00e9tique d\u2019Aim\u00e9 C\u00e9saire li\u00e9 aux traditions orales et musicales et associ\u00e9 au concept de \u00ab n\u00e9gritude \u00bb. Dans le cin\u00e9ma, comme l\u2019a montr\u00e9 la Nouvelle Vague, le rythme et les ruptures rythmiques constituent des \u00e9l\u00e9ments esth\u00e9tiques essentiels. En effet, le rythme narratif discontinu et puls\u00e9 chez Godard peut \u00eatre lu comme une tentative de&nbsp;&nbsp;conjuguer proximit\u00e9 avec le pr\u00e9sent et critique sociale. Chez Beckett et Duras, le rythme textuel se construit par la r\u00e9p\u00e9tition, le silence, l\u2019omission et la fragmentation. Dans le roman&nbsp;<em>R\u00e9parer les vivants<\/em>&nbsp;(2014) de Maylis de Kerangal consacr\u00e9 \u00e0 une transplantation cardiaque, l\u2019esth\u00e9tique du texte suit le rythme du temps biologique. On retrouve \u00e9galement de nombreux exemples dans la musique (de la chanson fran\u00e7aise au rap, jusqu\u2019\u00e0 des artistes comme Zaho de Sagazan), dans les arts plastiques (les \u00ab Rythmes color\u00e9s \u00bb de Sonia Delaunay) ou encore dans les formats artistiques s\u00e9riels, o\u00f9 la construction du rythme et ses dimensions affirmatives ou critiques peuvent \u00eatre analys\u00e9es.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00c0 partir de ces cadres th\u00e9oriques et de ces exemples issus des pratiques culturelles, il appara\u00eet que le rythme, envisag\u00e9 comme un temps fa\u00e7onn\u00e9, constitue un champ de recherche particuli\u00e8rement f\u00e9cond. Le colloque vise \u00e0 analyser, dans une perspective critique du pouvoir et de mani\u00e8re inter- et transdisciplinaire, les processus de n\u00e9gociation entre rythmes h\u00e9t\u00e9rog\u00e8nes, conflictuels ou subversifs. L\u2019espace francophone, dans toute sa diversit\u00e9 culturelle et son hybridit\u00e9, ainsi que dans ses \u00e9changes transculturels avec d\u2019autres espaces linguistiques et culturels, sera au centre de la r\u00e9flexion. Les contributions issues de toutes les disciplines sont les bienvenues, y compris dans des perspectives diachroniques, transversales et comparatistes.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Axes th\u00e9matiques possibles :<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Le fa\u00e7onnement du rythme comme instrument de pouvoir et de critique du pouvoir&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Concepts de cadence et de rythme dans des contextes francophones et compar\u00e9s&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>R\u00e9flexions culturelles et repr\u00e9sentations du rythme&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Rythme de la langue, de la voix et de la litt\u00e9rature \u2013 dimensions critiques du pouvoir&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Cadences et fr\u00e9quences en litt\u00e9rature, en musique et en physique&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Rythme, cadence, flow dans l\u2019art et le travail : dimensions de pouvoir et de libert\u00e9&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Idiorrythmie (rythme individuel) comme forme de r\u00e9sistance et d\u2019autonomie&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Le rythme (linguistique) comme instrument de hi\u00e9rarchisation sociale et postcoloniale&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Imposition de conceptions europ\u00e9ennes du rythme dans le colonialisme : effets, alternatives et repr\u00e9sentations&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Perspectives de genre sur les logiques temporelles cod\u00e9es masculines et la d\u00e9valorisation d\u2019autres rythmes&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Arrhythmie : perturbations destructrices et constructives du rythme et leurs formes discursives&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>H\u00e9g\u00e9monie du rythme humain \u00e0 l\u2019Anthropoc\u00e8ne et ses cons\u00e9quences&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Justice rythmique, biopolitique temporelle&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Le rythme dans l\u2019histoire : cyclique, lin\u00e9aire, discontinu&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Rythmes de la d\u00e9cision politique et processus d\u00e9mocratiques&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Le rythme dans la musique et le cin\u00e9ma comme auto-\u00e9mancipation politique dans l\u2019espace francophone&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Organisation \u2013 soumission :<\/strong><br>Le colloque se tiendra du 5 au 7 novembre 2026 \u00e0 l\u2019Universit\u00e9 europ\u00e9enne de Flensburg (Allemagne). Les communications pourront \u00eatre pr\u00e9sent\u00e9es en allemand ou en fran\u00e7ais.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Les personnes int\u00e9ress\u00e9es sont invit\u00e9es \u00e0 soumettre une proposition de communication de 25 minutes (suivie de 15 minutes de discussion). Merci d\u2019envoyer un titre (provisoire), un r\u00e9sum\u00e9 (env. 1500\u20132000 caract\u00e8res, espaces et bibliographie compris) ainsi qu\u2019une courte notice bio-bibliographique (incluant l\u2019affiliation institutionnelle actuelle) au format PDF \u00e0\u00a0<a href=\"&#109;&#x61;&#x69;l&#116;&#x6f;:&#109;&#x61;&#x72;g&#111;&#x74;&#46;&#98;&#x72;&#x69;n&#107;&#x40;u&#110;&#x69;&#x2d;&#102;&#108;&#x65;n&#115;&#x62;&#x75;&#114;&#x67;&#x2e;d&#101;\">&#x6d;&#97;r&#x67;&#x6f;&#116;&#46;&#x62;&#x72;&#105;n&#x6b;&#64;u&#x6e;&#x69;&#45;f&#x6c;&#x65;&#110;s&#x62;&#117;&#114;&#x67;&#x2e;&#100;e<\/a>\u00a0et\u00a0<a href=\"&#109;a&#x69;l&#x74;o&#x3a;j&#x61;n&#x2e;r&#x68;&#101;&#x69;&#110;&#x40;&#117;&#x6e;&#105;&#x2d;&#102;&#x6c;&#101;&#x6e;&#115;b&#x75;r&#x67;&#46;&#x64;e\">&#x6a;&#x61;&#x6e;&#x2e;&#x72;&#x68;&#x65;&#x69;&#110;&#64;&#117;&#110;&#105;&#45;&#102;lens&#x62;&#x75;&#x72;&#x67;&#x2e;&#x64;&#x65;<\/a>.\u00a0Une participation \u00e0 distance (en ligne) sera possible ; veuillez le pr\u00e9ciser lors de la soumission.\u00a0La<strong>\u00a0date limite de soumission des propositions<\/strong>\u00a0est le\u00a0<strong>15 juin 2026<\/strong>. Les notifications d\u2019acceptation seront envoy\u00e9es avant le 15 juin 2026.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Le colloque d\u00e9butera le 5 novembre 2026 vers 13h et se terminera le 7 novembre 2026 vers 14h. La participation est gratuite. Une aide financi\u00e8re pour les frais de d\u00e9placement et d\u2019h\u00e9bergement est en cours de demande, mais ne peut \u00eatre garantie \u00e0 ce stade. Pour toute question organisationnelle, veuillez vous adresser \u00e0 : jan&#46;&#114;&#104;&#101;&#x69;&#x6e;&#x40;&#x75;&#x6e;&#x69;&#x2d;fle&#110;&#115;&#98;&#117;&#114;&#x67;&#x2e;&#x64;&#x65;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bibliographie s\u00e9lective<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Agamben,&nbsp;Giorgio (2005):&nbsp;<em>\u00c9tat d\u2019exception,&nbsp;Paris: Seuil.<\/em><br>Ders. (2008):&nbsp;<em>Che cos\u2019\u00e8 il contemporaneo?,&nbsp;<\/em>Roma:&nbsp;Nottetempo.<br>Ahmed, Sara (2004):&nbsp;<em>The Cultural Politics of Emotion,&nbsp;<\/em>Edinburgh:&nbsp;Edinburgh University Press.<br>Assmann,&nbsp;Aleida (2016):&nbsp;<em>Vom vormodernen zum modernen Zeitregime: Shakespeare und Milton<\/em>,&nbsp;Berlin:&nbsp;De Gruyter.<br>Barthes, Roland (1976\/1977):&nbsp;<em>Comment vivre ensemble<\/em>&nbsp;?,&nbsp;Paris:&nbsp;\u00c9ditions du Seuil.<br>Benveniste, \u00c9mile (1966):&nbsp;\u201eLa notion de \u2018rythme\u2019 dans son expression linguistique\u201c. In:&nbsp;<em>Probl\u00e8mes de linguistique g\u00e9n\u00e9rale,&nbsp;<\/em>Paris:&nbsp;Gallimard,&nbsp;<em>pp. 327-335.<\/em><br>Chakrabarty, Dipesh (2021):&nbsp;<em>The Climate of History in a Planetary Age<\/em>, Chicago:&nbsp;University of Chicago Press.<br>Dewey, John (1987):&nbsp;<em>Kunst als Erfahrung<\/em>, Frankfurt am Main:&nbsp;Suhrkamp.<br>Foucault,&nbsp;Michel&nbsp;(1975):&nbsp;<em>Surveiller et punir: Naissance de la prison,&nbsp;<\/em>Paris: Gallimard.<br>Halberstam, Jack (2005):&nbsp;<em>In a Queer Time and Place,&nbsp;<\/em>New York:&nbsp;New York University Press.<br>Lefebvre, Henri (1992):&nbsp;<em>\u00c9l\u00e9ments de rythmanalyse. Introduction \u00e0 la connaissance des rythmes<\/em>, Paris:&nbsp;\u00c9ditions Syllepse.<br>Mbembe, Achille (2013):&nbsp;<em>Critique de la raison n\u00e8gre,&nbsp;<\/em>Paris:&nbsp;La D\u00e9couverte.<br>Meschonnic, Henri (1982):&nbsp;<em>Critique du rythme. Anthropologie historique du langage<\/em>, Lagrasse:&nbsp;Verdier.<br>Sharma, Sarah (2014):&nbsp;<em>In the Meantime: Temporality and Cultural Politics,&nbsp;<\/em>Durham:&nbsp;Duke University Press.<br>Schmolinsky, Sabine\/&nbsp;Diana Hitzke\/ Heiner Stahl (Hg.) (2018):&nbsp;<em>Taktungen und Rhythmen: raumzeitliche Perspektiven interdisziplin\u00e4r,&nbsp;<\/em>Bielefeld:&nbsp;transcript.Vogel,&nbsp;Berthold (2015 [2009]):&nbsp;\u201eDie Rhythmen des Sozialen\u201c, <em>Rhuthmos<\/em>, 1.&nbsp;Februar&nbsp;2015, https:\/\/www.rhuthmos.eu\/spip.php?article1450 (31.3.2026).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 5.-7. 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